gruseliges Gedenken äußerst obskurer Helden Part II

9 04 2013

LindGeschichtsrevisionismus.





Zuneigung

23 01 2013

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Ach…

23 01 2013

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Entstandenes Selbstbildnis meiner Gedankenwelt.





Schikanen gegen weibliche Gamer [I]

17 01 2013

Erschütternder Bericht über den offenen Kampf gegen weibliche Gamer.

Feminist Frequency Vlog Betreiberin Anita Sarkeesian spricht über Web Hasskampagnen gegen ihre Person. Unfassbare Aussagen wie “Ich hoffe du bekommst Krebs” oder “Ich hoffe du wirst morgen vergewaltigt” sind nur ein Auszug der Hasstiraden…

Link zu ihrem sehr interessanten Channel: Feminist Frequency





gruseliges Gedenken äußerst obskurer Helden

8 01 2013

FriedhofFU

“Den im Jahre 1934 gefallenen Helden der Pflicht

Das dankbare Vaterland”





Wenn man alles verliert. I

8 01 2013

Erster Auszug aus einer meiner eigenen Schriftstücksammlungen

Meine Kotze roch scharf. Ich fürchtete mich davor meine Augen zu öffnen, aus Angst ich würde mich beim Anblick dieser Mischung aus schlecht gemixten hochprozentigen Getränken und einem halb verdauten Kebapbrot mit extra scharfer Sauce, ein weiteres Mal übergeben müssen. Meine Haare fielen in Strähnen in mein Gesicht. Ich war überfordert mit der Aufgabe mich am Klobrillenrand fest zu klammern und gleichzeitig meine Haare von meinem Mund fernzuhalten. Ich fühlte mich elend und würdelos. Langsam lies der Kotzschwall nach und ich begann mich aufzurichten. Ich versuchte mir so gut wie möglich alle Anzeichen meiner erbärmlichen Vorstellung gerade eben mit Klopapier zu entfernen. Nachdem ich nochmal kurz durchschnaufte öffnete ich das Damen WC und wankte Richtung Waschbecken. Hier betrachtete ich mich lange im Spiegel. Ich hatte meine Jacke verkehrt herum an. Mein Kajal war über die linke Wangenseite verronnen und ich hatte mir den unteren Teil meines Shirts bekleckert. Ich wusch mir das Gesicht blickte noch ein letztes Mal in mein verzerrtes Spiegelbild und verließ nun endgültig die Toilette des McDonalds, irgendwo im Norden von Graz. Ich versuchte mir ein Lächeln aufzuzwingen und mir einen Weg zu den Kassen zu bahnen. Ob jemand mitbekommen hatte, was ich gerade getan habe? Ob die Leute mir ansehen dass es mir beschissen geht? Nach einer gefühlten Ewigkeit dröhnten mir die Worte “Guten Tag, was darf’s denn sein?” entgegen. Nach einer kurzen Pause, in der ich mich wieder besinnen musste, weil ich immer viel zu abgelenkt von meiner Umgebung bin, als dass ich mich länger als eine Minute auf Etwas konzentrieren konnte, flötete ich in meinen freundlichsten Kehlkopftönen ein “nen Cappuccino bitte” zurück. “Wie bitte?”

Das war ja mal wieder klar, dass ich wieder genuschelt habe, ich kann ja nichtmal die simpelsten Gespräche führen ohne missverstanden zu werden. “EINEN CAPPUCCINO BITTE!” “Klein oder Groß?” “Klein, bitte”

Ich kramte mein letztes Kleingeld heraus und knallte es der top gestylten Restaurantfachkraft auf den Bestelltresen und wartete geduldig auf meinen Kaffee. Ich setzte mich an ein Fenster, um das Geschehen am Morgen zu beobachten. Außer vorbeifahrenden LKW’s, einer Baustelle die sich hier schon mindestens 4 Jahre befand, und einen alten Mann der verzweifelt versuchte seinen Hund vom Autoreifen eines McDonaldskunden fernzuhalten, konnte ich kaum etwas interessantes Beobachten. Ich beruhigte mich langsam, fühlte mich aber noch immer grauenhaft. Wieso hab ich es überhaupt wieder soweit kommen lassen. Eigentlich verabscheue ich Alkohol. Ich trinke ihn ungern, weil er mich melancholisch macht und ich keine Kontrolle mehr über mich habe. Ich hasse es, die Kontrolle über mich selbst zu verlieren.

[to be continued...]





das Gefühl des Verlassens des eigenen Ichs

23 04 2012

Seit ich denken kann, fühle ich mich als Außenseiterin.
Dieses Gefühl ist überaus schwierig zu beschreiben, hat aber weniger damit zu tun,
dass ich eventuell nicht angenommen werde, vielmehr dass ich mich
eher selbst außen vor lasse. Ich wollte nie im Kern einer
Gesellschaft, Gruppe, Gemeinschaft erblühen, sondern wollte mir
diese lieber von außen ansehen, sie beobachten und mir
meine Gedanken zu ihnen machen. Ich bin ein Gedankenmensch.
In meinen Gedanken scheine ich zumindest einen Teil dieses
Universums ansatzweise zu verstehen. Ich muss mir nicht
die Mühe machen mich der verbalen und nonverbalen
Kommunikation zu bedienen. Wenn ich mir Gedanken um
Jemand mache, dann artet dies meist aus. Wenn ich mit einer Person spreche,
dann mach ich mir weniger Gedanken um das Gesagte sondern vielmehr
über das WIE und WARUM WOHL ohne dabei die Information der Worte
zu vernachlässigen. Irgendwie scheint mein Gehirn wie von selbst die Information des Gesagten
als auch das was zwischen den Zeilen steht, abzutasten und zu speichern
um mir, im besten Fall, zu Hause in Ruhe meine Gedanken darüber
machen zu können…

Oftmals habe ich das Gefühl aus mehreren Personen zu bestehen.
Hier würde ich gerne anmerken, dass ich mir darüber bewusst bin, dass
ich ein Produkt meines Umfeldes und der Gesellschaft in welcher
ich aufwachse bin.
Dieses Gefühl,von dem ich aber spreche, fühlt sich an, als könnte ich es
in diesem Moment wirklich fühlen. Als würde ich die gesamte
Last der Welt auf meinen kleinen Schultern tragen. Als könnte ich
eine Ahnung haben, wie diese Welt funktioniert. Als würde
ich das gesamte Leid der Welt ertragen…

Ich bin Träumerin. Ich bin Nachdenkerin. Ich bin fürchterlich sensibel.
Und vor allem bin ich Viele.








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